{"id":49700,"date":"2022-01-05T21:53:00","date_gmt":"2022-01-05T20:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/?p=49700"},"modified":"2026-02-15T16:23:54","modified_gmt":"2026-02-15T15:23:54","slug":"digitaler-3-komet-tag-beschaeftigte-sich-mit-wegen-zu-klimaneutralen-und-resilienten-staedten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/en\/digitaler-3-komet-tag-beschaeftigte-sich-mit-wegen-zu-klimaneutralen-und-resilienten-staedten\/","title":{"rendered":"Digital 3. Comet-day dealt with Due to climate-neutral and resilient cities"},"content":{"rendered":"<p><strong>\"Smart Metropolitan Solutions \u2013 way to a climate-neutral and resilient cities\"&nbsp;<\/strong>was the theme of the 3rd KoMet Day, organized by the Competence Field for Metropolitan Research (KoMet) of the Ruhr University Alliance (UA Ruhr) on December 6, 2021, in cooperation with the Emschergenossenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"translation-block\">Against the backdrop of the European Commission\u2019s European Green Deal, the discussion focused, among other things, on the following key questions: <em>How can smart city approaches be leveraged to address the current challenges of climate-neutral and resilient urban development from technological, economic, social, and environmental perspectives? What (un)intended side effects are associated with the concept of the smart city? How can resilience and sustainability be intelligently integrated?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;<br>Despite the last-minute switch to an all-digital format due to the pandemic, the conference attracted approximately 150 participants.<br>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong><\/strong><strong><br><\/strong><strong>Keynote<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Den Auftakt der Konferenz bildete die Keynote von&nbsp;<strong>Karen Vancluysen<\/strong>, Generalsekret\u00e4rin von POLIS, dem f\u00fchrenden Netzwerk europ\u00e4ischer St\u00e4dte und Regionen, die gemeinsam an der Entwicklung innovativer Technologien und Strategien f\u00fcr den Nahverkehr arbeiten. Sie adressierte das \u00d6kosystem st\u00e4dtischer Mobilit\u00e4t und pl\u00e4dierte daf\u00fcr, den \u00d6PNV intelligent zu integrieren und dabei eine Verkn\u00fcpfung von \u00d6PNV, Shared Mobility und aktiven Fortbewegungsarten wie Fu\u00df- oder Radverkehr anzustreben. Die Keynote endete mit dem Pl\u00e4doyer, das \u201eMomentum for Change through Covid and Climate Change\u201c f\u00fcr das Ansto\u00dfen smarter, nachhaltiger Transformationsprozesse zu nutzen. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Panels setzten sich im Anschluss aus unterschiedlichen Perspektiven mit dem Konzept der Smart City auseinander. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Panel I: Klimawandel und Klimaneutralit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Under the moderation of&nbsp;<strong>Prof. Dr. Stefan Greiving (TU Dortmund)<\/strong>&nbsp;diskutierten die geladenen Experten \u2013&nbsp;<strong>Prof. Dr. J\u00f6rn Birkmann (Universit\u00e4t Stuttgart), Dr. Wolfgang Beckr\u00f6ge (Regionalverband Ruhr, RVR) und J\u00fcrgen Schultze (Sozialforschungsstelle, TU Dortmund)<\/strong>&nbsp;\u2013 nach ihren Inputs zusammen mit dem Plenum die Konzepte der Klimaneutralit\u00e4t und Klimaresilienz als Orientierungspunkte f\u00fcr die r\u00e4umliche Planung, die Strategie der Metropole Ruhr, bis 2045 klimaneutral zu werden. Thematisiert wurden unter anderem m\u00f6gliche Zielkonflikte zwischen Klimaschutz und -anpassung sowie die mitunter problematische \u201eArbeitsteilung\u201c zwischen l\u00e4ndlichen R\u00e4umen, in denen Energie erzeugt und klimatische Ausgleichsfunktionen \u00fcbernommen werden, und urbanen R\u00e4umen, f\u00fcr die diese Funktionen bereitgestellt werden. Hier bestand Einigkeit, dass auch urbane R\u00e4ume Lasten \u00fcbernehmen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Panel II: The Smart Journey Is Underway \u2013 Shaping Our Cities in the Future<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>PD. Dr. Ani Melkonyan-Gottschalk (Universit\u00e4t Duisburg-Essen)<\/strong>&nbsp;moderierte die Diskussion zwischen und mit den Expert:innen&nbsp;<strong>Prof. Dr. Pedro Marr\u00f3n (Universit\u00e4t Duisburg-Essen) und Maryke van Staden (ICLEI &#8211; Local Governments for Sustainability)<\/strong>. Im Fokus stand die Frage, wie das holistische Konzept der Smart City gedacht und ausgestaltet werden m\u00fcsse, um zukunftsf\u00e4hig zu sein: Welche politischen Rahmenbedingungen sind daf\u00fcr notwendig? Welche Konzepte haben sich als Best-Cases etabliert? Die 15-Minuten-Stadt nach dem Vorbild des derzeit in Paris verfolgten Ansatzes wurde dabei als ein Best-Case identifiziert. Au\u00dferdem ging es um die Bedeutung der k\u00fcnstlichen Intelligenz (AI) f\u00fcr die technologische Weiterentwicklung der Smart Cities und ihre gesellschaftlichen Implikationen. Nach der Diskussion mit dem Plenum wurde zusammengefasst, dass ein holistisches Konzept der Smart City in erster Linie ein \u201ebewohnerorientiertes\u201c Konzept sein sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Panel III: Herausforderungen der Digitalisierung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Under the moderation of&nbsp;<strong>Prof. Dr. Markus K\u00f6nig (Ruhr-Universit\u00e4t Bochum)<\/strong>&nbsp;diskutierten die geladenen Wissenschaftler&nbsp;<strong>Prof. Dr. Jens Martin Gurr (Universit\u00e4t Duisburg-Essen), Joshua Gelhaar (Fraunhofer ISST Dortmund)&nbsp;<\/strong>and&nbsp;<strong>Ralf Benzm\u00fcller (eurobits e.V.)<\/strong>&nbsp;mit dem Plenum die (un)erw\u00fcnschten Nebenwirkungen, die sich mit dem Konzept der Smart City verbinden. Sie waren sich einig, dass in Europa eine positive Tendenz hin zu einer verantwortungsbewussteren und bewohnerorientierteren Digitalisierung von St\u00e4dten anhand der Entwicklung der Smart City Konzepte (von Generation 1.0 hin zu 3.0) abzulesen sei. Die Erhebung und Speicherung von personenbezogenen Daten durch private Technologiefirmen sei allerdings immer noch nicht konform mit der europ\u00e4ischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Den Grund hierf\u00fcr sehen die Expert:innen insbesondere darin, dass die durch die DSGVO geforderte Souver\u00e4nit\u00e4t der Nutzer:innendaten technologisch noch nicht umsetzbar sei. Im Rahmen von Projekten wie IDS, Gaia-X und Self-Sovereign Identity w\u00fcrden aktuell Ans\u00e4tze zum Aufbau einer vertrauensw\u00fcrdigen Dateninfrastruktur erforscht und erprobt. Bis zu deren Umsetzung sei die DSGVO und somit die bewohnerorientierte Smart City noch ein \u201ePapiertiger\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Abschluss der Veranstaltung bildete eine digitale Fishbowl-Diskussion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Digital Fishbowl: Eine kritische Auseinandersetzung mit Smart City Ans\u00e4tzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Moderiert von&nbsp;<strong>Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (TU Dortmund)<\/strong>&nbsp;beleuchteten&nbsp;<strong>Nina Frense (Regionalverband Ruhr), Prof. Dr. Uli Paetzel (Emschergenossenschaft), Dr. Jan Fritz Rettberg (Stadt Dortmund)&nbsp;<\/strong>sowie&nbsp;<strong>Dr. Thomas Wilk (MHKBG NRW)<\/strong>&nbsp;Smart-City-Ans\u00e4tze aus unterschiedlichen Perspektiven und mit der Frage, wie gut die Region Ruhr hinsichtlich des Einsatzes von Smart-City-Ans\u00e4tzen f\u00fcr eine resiliente und nachhaltige Transformation aufgestellt sei. Gemeinsames Fazit: Das \u201eGelegenheitsfenster\u201c, das die Debatte um den menschengemachten Klimawandel, aber auch die gegenw\u00e4rtige Covid-Pandemie f\u00fcr eine Entwicklung hin zu smarten, nachhaltigen und resilienten St\u00e4dten ge\u00f6ffnet habe, m\u00fcsse genutzt werden. Schnelles Handeln sei daher erforderlich, um das \u201eMomentum for Change\u201c zu nutzen und das immer noch in der Region verbreitete \u201eKirchturmdenken\u201c zu \u00fcberwinden. Tats\u00e4chlich sei dabei Handlungsdruck von elementarer Bedeutung, welcher aktuell bspw. in der Baubranche fehle und dort zu einer unterdurchschnittlichen Innovationskraft f\u00fchre. F\u00fcr die Nutzung der Chancen smarter Technologien erwartet die kommunale Seite mehr Unterst\u00fctzung und Koordination durch Bund, Land und Region. Ebenso erschwere das Denken und Handeln in Legislaturperioden eine zielgerichtete Transformation, da der begrenzte Zeitrahmen Politiker:innen h\u00e4ufig dazu verleite, sich prim\u00e4r auf kurzfristig erzielbare Erfolge zu fokussieren. Die Metropole Ruhr sei jedoch ein \u201eProfi des Strukturwandels\u201c. Jetzt m\u00fcsse es darum gehen, die Transformationsst\u00e4rke und -akzeptanz f\u00fcr die Entwicklung und Umsetzung einer regionalen Smart City-Strategie zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20250524103829\/https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20250524103829im_\/https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/resources\/img\/komet_logo_schrift.svg\" alt=\"Kompetenzfeld Metropolenforschung\"\/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>2025 competence in the field of urban research UA Ruhr<\/strong>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20250524103829\/https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20250524103829im_\/https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/resources\/img\/logo_ua_ruhr.svg\" alt=\"UA Ruhr\"\/><\/a><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSmart Metropolitan Solutions \u2013 Wege zu klimaneutralen und resilienten St\u00e4dten\u201c&nbsp;lautete das Thema des 3. KoMet-Tages, den das Kompetenzfeld Metropolenforschung (KoMet) der Universit\u00e4tsallianz Ruhr (UA Ruhr) am 6. Dezember 2021 in Kooperation mit der Emschergenossenschaft veranstaltet hat. Vor dem Hintergrund des European Green Deal der EU-Kommission ging es u. a. um die Diskussion folgender zentraler Fragen: &#8230; <a title=\"Digital 3. Comet-day dealt with Due to climate-neutral and resilient cities\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/metropolenforschung.uaruhr.de\/en\/digitaler-3-komet-tag-beschaeftigte-sich-mit-wegen-zu-klimaneutralen-und-resilienten-staedten\/\" aria-label=\"Read more about Digitaler 3. 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