01.12.2022

4. KoMet-Tag über "Urbane Komplexität" erfolgreich durchgeführt - 60 Teilnehmer:innen aus Wissenschaft und Praxis waren dabei!

Am 1. Dezember 2022 fand der 4. KoMet-Tag zum Thema "Urbane Komplexität: Komplexitäts- und transformationswissenschaftliche Perspektiven auf die nachhaltige Stadtentwicklung" statt. Die Organisation des diesjährigen Events oblag dem KoMet-Wissenschaftler Michael Roos (Ruhr-Universität Bochum).

Rund 60 Teilnehmer:innen in Präsenz und ca. 50 Online-Teilnehmende haben an diesem Tag unter der Moderation von Klaus Kordowski (Stiftung Mercator) über die Komplexität von Metropolen und Städten diskutiert.
Die Diskutatinnnen und Diskutanten widmeten sich an diesem Tag den Fragestellungen: Welche strukturellen Transformationen fordern Städte und Regionen? Welche Strukturen und Prozesse fördern oder hemmen in metropolitanen Räumen soziale, institutionelle und technologische Innovationen? Welche Planungs- und Steuerungsinstrumente sind für die Bewältigung der Grand Challenges notwendig? Es wurde dabei vor dem Hintergrund des Primats der Nachhaltigkeit, die Transformationsfähigkeit urbaner Räume unter die Lupe genommen: Die damit verbundenen Herausforderungen sind „wicked problems“, d. h. sie sind durch hohe Komplexität, Unsicherheit und die Divergenz von Werten und Zielvorstellungen geprägt. Deren Bearbeitung macht ein adäquates Instrumentarium zum Umgang mit Komplexität und Unsicherheit erforderlich. Darüber hinaus müssen divergierende Zielvorstellungen der Akteur:innen und daraus resultierende emergierende Konflikte adressiert werden. Partizipative Ansätze der Transformationsforschung leisten dazu einen wichtigen Beitrag.

Das PROGRAMM des KoMet-Tages können Sie hier einsehen und  DOWNLOADEN!
Die Dokumentation über den KoMet-Tag ist in Bearbeitung und wird hier alsbald veröffentlicht!

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Ergänzend dazu veranstaltete die Urban Systems Group (Universität Duisburg-Essen) am 29.11.2022 einen halbtägigen englischsprachigen Online-Workshop für Nachwuchswissenschaftler:innen (Doktorand:innen und PostDocs), der sich ebenfalls mit dem Thema Metropolenforschung aus der Komplexitätsperspektive und der Relevanz transdisziplinärer Wissenschaft beschäftigt.Das Programm dieses Workshops können Sie HIER einsehen. Die Ergebnisse dieses Workshops wurden am KoMet-Tag präsentiert und in die rege Diskussionen mit eingebunden.

Diese Veranstaltungen wurden dieses Jahr von der Stiftung Mercator, von der Emschergenossenschaft und der NRW.BANK unterstützt.