01.08.2020

Neues BMBF-Projekt DAZWISCHEN

Das vom BMBF geförderte Forschungsprojekt DAZWISCHEN befasst sich mit dem Strukturwandel im Rheinischen Revier, welches sich zwischen der Rheinschiene (Düsseldorf, Köln, Bonn) im Osten und der Grenzregion um Aachen im Westen befindet und wird von KoMet-Wissenschaftler Prof. Dr. Stefan Greiving (TU Dortmund, IRPUD) koordiniert. Beteiligt ist seitens der TU Dortmund auch Prof. Dietwald Gruehn sowie von der RWTH Aachen Prof. Christa Reicher. Weitere Verbundpartner sind das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft sowie die Stadt Düren und der Landkreis Euskirchen. Als assoziierter Partner unterstützt die Zukunftsagentur Rheinisches Revier das Projekt. Zunächst sollen zusammen mit den Akteuren in der Region die Stärken (Raumtalente), Schwächen (Raumwiderstände) und Raumanforderungen der Region auf verschiedenen Ebenen (Rheinisches Revier, Kreis Euskirchen, Stadt Düren) für den status quo herausgearbeitet und analysiert werden. Zudem werden auch zukünftige Entwicklungen modelliert und dargestellt. Die Haupthandlungsfelder sind hierbei Klima, Freiraum, Siedlung, Mobilität und Daseinsvorsorge. Sowohl status quo wie auch möglich Entwicklungskorridore (evolving baseline trends) werden sodann in einem Rauminformationssystem (RIS) gebündelt. Die regionale Zusammenarbeit wird bei DAZWISCHEN durch Reallabore gefördert, die ebenfalls als Anpassungslabore in Bezug auf die bevorstehenden Strukturveränderungen verstanden werden können. Weiterhin ist eine Zielsetzung Leitbilder und Entwicklungsstrategien für die Region (und darüber hinaus) zu generieren. Weitere Informationen finden Sie hier.


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