15.02.2021

Stadt Bauten Ruhr Projekt mit Ausstellung im Museum Folkwang

Blick in die Ausstellung
Detlef Podehl

Das Projekt Stadt Bauten Ruhr. Forschen Lehren Teilhaben (TU Dortmund, Baukunstarchiv NRW, Museum Folkwang; gefördert durch das BMBF) erforscht Objekte aus den Beständen des Baukunstarchivs NRW im Hinblick auf ihr Potenzial, eine Geschichte des Ruhrgebiets diesseits von Industriekultur als vielfältige Stadtgeschichte zu erzählen.

In der Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950, (Museum Folkwang Essen, 11.9.2020–10.1.2021) wurde die große Bandbreite der Kulturbauten des Ruhrgebiets – von Museen über Theater bis hin zu Bürgerhäusern – sichtbar und verbindende Visionen erkennbar. Auf der Hochschuletage des Dortmunder U fand die Ausstellung UmBAUkultur – Gerber Architekten und die Transformation des Dortmunder U (22.08.–30.09.2020) statt, die sowohl für die Region typische Wandlungsprozesse als auch die Bedeutung von Kulturbauten als Diskursorte herausstellte. Die im Verlag Kettler erschienene Publikation „Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kultur@Stadt_Bauten_Ruhr (hg. von Hans-Jürgen Lechtreck, Wolfgang Sonne und Barbara Welzel) gibt Einblicke in die vernetzte Arbeitsweise des Projektes und zeigt die Schätze des Archivs. Begleitend erschien der Foto-Essay von Lukas Höhler „Ein Haus in der Straßenlandschaft. Das Dortmunder U“.

Weitere Informationen zum Projekt unter: https://baukunstarchiv.nrw/forschung/

Ansprechpartner*innen: Prof. Dr. Wolfgang Sonne (TU DO) & Prof. Dr. Barbara Welzel (TU DO)

Abbildung: Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950 aus dem BMBF-Projekt Stadt Bauten Ruhr im Museum Folkwang in Essen, September 2020 bis Januar 2021.