30.11.-0001

Vergleich der Metropolregionen Rhein-Ruhr und Sao Paulo

Fotograf: © K. Zimmermann

Vor welchen Governance-Herausforderungen stehen die Metropolräume São Paulo und Rhein-Ruhr? Dieser Frage gehen die KoMet-Wissenschaftler Prof. Nicolai Dose (Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen) und Prof. Karsten Zimmermann (Raumplanung, TU Dortmund) gemeinsam mit Kollegen der Universitäten UFABC und São Paulo nach. Das Projekt wird vom DAAD gemeinsam mit der Forschungsförderung des Bundesstaats São Paulo (FAPESP) für 2 Jahre gefördert und ggf. um 2 Jahre verlängert. Dabei wird es unter anderem um Fragen der umweltpolitischen Steuerung sowie der Siedlungsentwicklung gehen. Eine der Leitfragen lautet: Welche Rolle spielen vglw. schwach institutionalisierte Metropolregionen (wie die Macrometropolis São Paulo) aktuell in föderalen Systemen und welche könnten sie spielen, wenn entsprechende Reformen eingeleitet würden? Damit werden auch Fragen der Subsidiarität, der Dezentralisierung und Partizipation angesprochen, die insbesondere in Brasiliens wirtschaftsstärkster Region eine große Rolle spielen. Am Projekt beteiligt sind insgesamt 7 Wissenschaftler, wobei auch Masterstudierende die Möglichkeit haben werden nach Brasilien zu reisen, um dort Daten für eine Masterarbeit zu erheben.

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