01.07.2018

‚Zwischenräume‘: ein innovativer Ansatz zur Erforschung urbaner Strukturen

Unter diesem Titel stellten Prof. Dr. Christof Berns (Institut für Archäologische Wissenschaften, RUB) und Prof. Dr. Cornelia Jöchner (Institut für Kunstgeschichte, RUB) an der Bibliotheca Hertziana, Rom (Max-Planck-Institut) im Juni 2018 ihre Initiative für eine internationale Verbundforschung vor. Beteiligt war auch das Deutsche Archäologische Institut, Rom. Aus dem jeweiligen Blickwinkel ihrer Disziplinen stellten Berns und Jöchner heraus, dass städtische Räume hier traditionell von der Suche nach Idealität geprägt sind, etwa durch das Herauspräparieren von Einzelmonumenten oder der Dominanz von Planung. Wissenschaftlich wenig berücksichtigt sind dagegen Nachjustierungen von Planungen, ungeplante Phänomene, „counter spaces“ und die oft auch politisch brisante Eliminierung von Zwischenräumen. Mit den Gesprächspartner/innen in Rom wurde die Initiative für eine Internationale Tagung im Jahr 2019 an der RUB verabredet, die solche Fragestellungen in einem interdisziplinären Rahmen verfolgt.

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