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Kompetenzfeld Metropolenforschung UA Ruhr
 

Newsletter #01

 

InnaMoRuhr - Konzept einer Integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr

In einem multidisziplinären Konsortium aus Sozial-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften gehen Forscher*innen der drei UA Ruhr-Universitäten der Frage nach, wie die Mobilität im Ruhrgebiet nachhaltig gestaltet werden kann.

Das Projekt wird ein Konzept einer integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr entwickeln und in einem Feldversuch praktisch erproben. Ziel ist es, die vier Standorte der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund, verkehrstechnisch besser miteinander zu vernetzen, Angebotslücken zu schließen und so das Mobilitätsverhalten der Studierenden, aber auch der Beschäftigten nachhaltig zu verändern.

Geplant sind die Erhebung des Mobilitätsbedarfs sowie die Entwicklung von Szenarien, die im Simulator getestet und schließlich im Realbetrieb erprobt werden sollen. Dabei werden lokal emissionsfreie Technologien, z.B. Elektro-Shuttles, aber auch On-demand-Services sowie andere Formen neuer Mobilität zum Einsatz kommen. 

 

UA-Ruhr weites Projekt zu Migrantenorganisationen und Ko-Produktion sozialer Sicherung gestartet

Das MERCUR-Verbundprojekt „Migrantenorganisationen und die Ko-Produktion sozialer Sicherung – Eine Mehr-Ebenen-Analyse migrantischer Praktiken in wohlfahrtsstaatlichen Arrangements (MIKOSS)“ erforscht seit Mai 2020, wie Migrant*innen und ihre Selbstorganisationen sozialen Risiken begegnen und soziale Sicherungsstrukturen schaffen.

An den drei Universitätsstandorten Bochum, Dortmund und Duisburg soll die Einbettung von Migrantenorganisationen in die deutsche Wohlfahrtslandschaft untersucht werden, ausgehend von der Annahme, dass die Organisationen eine wichtige Rolle in der Vermittlung des Zugangs zu und der Erbringung von informellen (netzwerkbezogenen) und formalen (wohlfahrtsstaalichen) Sicherungsressourcen einnehmen. Dabei orientiert sich die Forschung an drei leitenden Fragen:

(1) Wie adressiert die politische Ebene soziale Risiken von migrierten Bevölkerungsgruppen?

(2) Wie wird auf Ebene von lokalen Migrantenorganisationen auf diese Herausforderung reagiert?

(3) Wie werden die formellen und informellen Sicherungsstrukturen von migrierten Personen tatsächlich für ihre Ziele genutzt?

Am Projekt beteiligt sind u.a. Prof. Dr. Ludger Pries (RUB), Prof. Dr. Sören Petermann (RUB), Eva Günzel, B.A. (RUB), Prof. Dr. Ute Klammer (UDE), Dr. Thorsten Schlee (UDE), Dipl. Soz.-Wiss. Ariana Kellmer (UDE), Prof. Dr. Karolina Barglowski (TU Do) und Daniel Huber, M.A. (TU Do).

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