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Kompetenzfeld Metropolenforschung UA Ruhr
 

KoMet-Newsletter 01/2021

Liebe KoMet-Wissenschaftler*innen, liebe Partner*innen, liebe Interessierte,

wir freuen uns, Ihnen den KoMet-Newsletter in einem vollständig überarbeiteten Design zu präsentieren. Damit möchten wir Ihnen einen noch komfortableren Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Kompetenzfelds Metropolenforschung geben.

In der ersten Ausgabe des Jahres 2021 blicken wir auf KoMet-Aktivitäten in einem Jahr zurück, das uns aufgrund der Corona-Pandemie vor neue Herausforderungen in unseren Arbeits- und Lebensweisen gestellt hat. 

Höhepunkte im Jahr 2020 bildeten u. a. der 2. KoMet-Tag zum Thema "Zukunftsnarrative für Metropolregionen" im Dezember 2020 und die Ruhr Lecture 2020/21, die ganz im Zeichen der vielfältigen Themenschwerpunkte der KoMet-Forschungsfelder stand. Beide Veranstaltungen wurden erstmals vollständig digital durchgeführt. Daneben können wir auf Fortschritte in bereits laufenden Projekten, aber auch auf die Einwerbung von neuen Verbundprojekten zurückblicken, an denen KoMet-Wissenschaftler*innen aus allen drei UA-Ruhr Universitäten beteiligt sind.

Wir hoffen, Sie finden Gefallen am KoMet-Newsletter im neuen Gewand und wünschen Ihnen nun viel Freude beim Lesen.

Mit den besten Grüßen

Prof. Dr. Jens Martin Gurr, Prof. Dr. Uta Hohn, Prof. Dr. Thorsten Wiechmann (Sprecher*in des KoMet)

Dennis Hardt, Dr. Elke Hochmuth & Felix Rudroff (Geschäftsstelle des KoMet)


Ankündigungen

 

15.11.-10.12.2021 - FUHR digiSpace: Transdisciplinary Learning on Urban Health

Die Partner*innen des Forschungszentrum Urban Health Ruhr (FUHR) richten koordiniert durch die Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) vom 15.11.21 bis 10.12.21 die transdisziplinäre Veranstaltungsreihe FUHR digiSpace als Online-Lernveranstaltung aus. Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft/Vertreter*innen diverser Communities begegnen sich dabei auf Augenhöhe und arbeiten u.a. an Themen wie: Altern im Quartier, Gesundheitsversorgung von Kindern, umweltbezogener Gerechtigkeit, Bewegungsförderung und digitalen Anwendungen für Gesundheit. Da die Planungsphase des FUHR digiSpace noch nicht abgeschlossen ist, kann noch konzeptionell mitgearbeitet und -gestaltet werden. Interessierte melden sich gerne bei der Projektleitung Prof. Dr. Heike Köckler fuhr_at_hs-gesundheit.de

Aktuelles & Aktivitäten

 

2. KoMet-Tag: Wissenschaftler*innen diskutieren online über Zukunftsvorstellungen für Metropolen

KoMet-Tag2020


Rund 180 Teilnehmer*innen beschäftigten sich am 14. Dezember 2020 in einer virtuellen Konferenz mit den Fragen: Wie sehen erstrebenswerte Zukünfte für Metropolregionen aus? Was ist aus früheren Zukunftsvorstellungen geworden? Und was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff „Narrativ“?  Die Veranstaltung war bereits die fünfte gemeinsame Tagung des Kompetenzfelds Metropolenforschung mit der Emschergenossenschaft. 

 

Ruhr Lecture 20/21 – trilaterale Ringvorlesung erstmals digital

Die trilaterale englischsprachige Lehrveranstaltung Ruhr Lecture widmete sich im Wintersemester 20/21 den Inhalten von sieben der acht Forschungsfelder des KoMet. Unter dem Titel „Key Issues in Metropolitan Research - Insights into Current Activities“ referierten die Wissenschaftler*innen zu ihren Forschungsaktivitäten. Der in diesem Jahr digital durchgeführten Veranstaltungsreihe folgten an den einzelnen Terminen 100-140 Teilnehmer*innen.

 
RESIST

DFG fördert Sonderforschungsbereich zu Degradation und Erholung von Fließgewässerökosystemen unter multiplen Belastungen 

Den SFB 1439 „RESIST“ haben die KoMet-Wissenschaftler und SFB-Sprecher Prof. Dr. Bernd Sures und Prof. Dr. Daniel Hering (beide UDE), gemeinsam mit Teams der Universitäten Bochum, Köln, Kiel und Koblenz-Landau sowie des Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (Berlin) und des Umweltforschungszentrums Halle-Leipzig eingeworben.

 

Charting Literary Urban Studies - Text as models of and for the City

Wir freuen uns, Sie auf die Veröffentlichung des Buches "Charting Literary Urban Studies: Texts as Models of and for the City" von Prof. Jens Martin Gurr im New Yorker Routledge Verlag hinzuweisen.

 

VolkswagenStiftung fördert geisteswissenschaftliches Verbundprojekt zur Klimawandelkompetenz

Schon lange ist klar, dass der Klimawandel ein so umfassendes Problem ist, dass alle wissenschaftlichen Disziplinen an seiner Bewältigung mitwirken müssen. Was aber die Literaturwissenschaft hier beitragen kann, ist vielleicht nicht gleich einsichtig. Hierzu haben Prof. Dr. Julia Hoydis (anglistische Literaturwissenschaftlerin, zur Zeit Universität Graz), Prof. Dr. Roman Bartosch (Literaturdidaktiker, Universität zu Köln) und Prof. Dr. Jens Martin Gurr (Anglist an der UDE) gerade ein Projekt von der VolkwagenStiftung, der größten privaten deutschen wissenschaftsfördernden Stiftung, eingeworben.

 

Neues Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie (IZBD) an der TU Dortmund

Um ihrer gesellschaftlichen Verantwortung für den Fortbestand und die Weiterentwicklung der Demokratie gerecht zu werden, haben sich 16 Hochschullehrende aus fünf Fakultäten der TU Dortmund zur Gründung der fakultätsübergreifenden Einrichtung Initiativzentrum für politische Bildung und kommunale Demokratie zusammengefunden. Darunter befinden sich u.a. die KoMet-Wissenschaftler*innen Prof. Dr. Thomas Goll, Prof. Dr. Barbara Welzel und Prof. Dr. Johannes Weyer. 

 

„A tale of one City“ Neue Veröffentlichung zu Tanger und Gibraltar

Prof. Dr. Dieter Haller (RUB) schließt ein Metropolenprojekt mit der Monographie “Tangier/Gibraltar – A tale of one City” – An Ethnography (Transcript, Bielefeld 2021) ab. Das Projekt untersuchte die Beziehungen politischer, demographischer, ökonomischer und v.a. kultureller Art zwischen den beiden Städten.

 

Neues Cluster am ILS zur Erforschung von Ankunftsquartieren

Am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) in Dortmund hat sich um KoMet-Wissenschaftlerin Dr. Heike Hanhörster ein neues Cluster zu Ankunftsquartieren gebildet. Gemeinsam mit internationalen Partnern analysiert das ILS im Rahmen von drei Studien die Potenziale und Herausforderungen von Ankunftsquartieren am Beispiel der Dortmunder Nordstadt. Gefördert werden die einzelnen Vorhaben durch die Stiftung Mercator, den Economic and Social Research Council und über das EU-Programm Horizon 2020.

 
Blick in die Ausstellung
Detlef Podehl

Stadt Bauten Ruhr - Projekt mit Ausstellung im Museum Folkwang

Das Projekt Stadt Bauten Ruhr. Forschen Lehren Teilhaben (TU Dortmund, Baukunstarchiv NRW, Museum Folkwang; gefördert durch das BMBF) erforscht Objekte aus den Beständen des Baukunstarchivs NRW im Hinblick auf ihr Potenzial, eine Geschichte des Ruhrgebiets diesseits von Industriekultur als vielfältige Stadtgeschichte zu erzählen. In der Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950, (Museum Folkwang Essen, 11.9.2020–10.1.2021) wurde die große Bandbreite der Kulturbauten des Ruhrgebiets – von Museen über Theater bis hin zu Bürgerhäusern – sichtbar und verbindende Visionen erkennbar.

Abbildung: Detlef Podehl: Ausstellung „Und so etwas steht in Gelsenkirchen…“ Kulturbauten im Ruhrgebiet nach 1950 aus dem BMBF-Projekt Stadt Bauten Ruhr im Museum Folkwang in Essen, September 2020 bis Januar 2021.

 
Benedikt Glitz CC0 1.0

BMBF-Projekt STAWAL Stadtstruktur, Wohnstandortwahl und Alltagsmobilität

Die KoMet-Wissenschaftler*innen Prof. Dr. Joachim Scheiner und Prof. Dr. Susanne Frank (beide TU DO) haben gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (difu, Uta Bauer) ein Projekt zur Erforschung der Alltagsmobilität in Quartieren in drei Metropolregionen mit unterschiedlichen räumlichen und sozioökonomischen Charakteristika (Berlin, München, Ruhrgebiet) eingeworben. Das BMBF-Projekt findet in Zusammenarbeit mit zahlreichen Praxispartnern wie Stadtverwaltungen und Dachorganisationen der Wohnungswirtschaft sowie kooptierten internationalen Partnern aus Norwegen und Luxemburg statt. Das Vorhaben startete bereits im November 2020 und läuft bis Oktober 2023.

 

Neues DFG-Projekt: Soziale (Ent-)Mischung in Quartier und Schule: Segregationsdynamiken im Kontext elterlicher Schulwahl

Im November 2020 startete, unter Leitung der KoMet-Wissenschaftler*innen Prof. Dr. Andreas Farwick (RUB) und Dr. Heike Hanhörster (ILS) sowie Dr. Isabel Ramos Lobato (University of Helsinki), das Verbundforschungsprojekt „Soziale (Ent-)Mischung in Quartier und Schule: Segregationsdynamiken im Kontext elterlicher Schulwahl“. Das, als Kooperation zwischen RUB, ILS und der Universität Helsinki stattfindende Projekt, wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) bis Dezember 2023 gefördert.

 
#onthemove - Stadt in Bewegung

#onthemove – Stadt in Bewegung

Bei dem interdisziplinären Ausstellungsprojekt #onthemove – Stadt in Bewegung wurden verschiedene Perspektiven auf Stadt als multicodierten Raum gezeigt. Zusammen mit Master-Studierenden der Erziehungswissenschaft gingen Sabine Funk, Dr. Sarah Hübscher, Prof. Dr. Ulrike Mietzner und Elvira Neuendank (TU Dortmund) der Frage nach, wie die Stadt als ein Ort von gesellschaftlichen Bewegungen und persönlichen Erfahrungen zu verstehen ist. 

Die Ausstellung fand vom 16.10. bis 22.11.2020 auf der Hochschuletage im Dortmunder U (Campus Stadt) statt.

 

Innovationsbericht NRW

Der Bericht zeigt positive Entwicklungen auf, liefert eine Fülle neuer Erkenntnisse und zeigt Ansatzpunkte für die Politik. Verfasser sind das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. und das CEIT der Ruhr-Universität im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW. Anknüpfend an den Innovationsbericht NRW widmet sich das CEIT der RUB unter der Leitung von KoMet-Wissenschaftler Dr. Christian Warnecke nun einer Analyse der Potenziale von KI/Maschinenlernen.

 

InnaMoRuhr - Konzept einer Integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr

In einem multidisziplinären Konsortium aus Sozial-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften gehen Forscher*innen der drei UA Ruhr-Universitäten der Frage nach, wie die Mobilität im Ruhrgebiet nachhaltig gestaltet werden kann.

Das Projekt wird ein Konzept einer integrierten, nachhaltigen Mobilität für die Universitätsallianz Ruhr entwickeln und in einem Feldversuch praktisch erproben. Ziel ist es, die vier Standorte der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund, verkehrstechnisch besser miteinander zu vernetzen, Angebotslücken zu schließen und so das Mobilitätsverhalten der Studierenden, aber auch der Beschäftigten nachhaltig zu verändern.

 

UA-Ruhr weites Projekt zu Migrantenorganisationen und Ko-Produktion sozialer Sicherung gestartet

Das MERCUR-Verbundprojekt „Migrantenorganisationen und die Ko-Produktion sozialer Sicherung – Eine Mehr-Ebenen-Analyse migrantischer Praktiken in wohlfahrtsstaatlichen Arrangements (MIKOSS)“ erforscht seit Mai 2020, wie Migrant*innen und ihre Selbstorganisationen sozialen Risiken begegnen und soziale Sicherungsstrukturen schaffen.

Am Projekt beteiligt sind u.a. Prof. Dr. Ludger Pries (RUB), Prof. Dr. Sören Petermann (RUB), Eva Günzel, B.A. (RUB), Prof. Dr. Ute Klammer (UDE), Dr. Thorsten Schlee (UDE), Dipl. Soz.-Wiss. Ariana Kellmer (UDE), Prof. Dr. Karolina Barglowski (TU Do) und Daniel Huber, M.A. (TU Do).

 

Die Ruhr Academy on Smart Sustainable Metropolitan Transformation - ein Leit- und Dekadenprojekt der Ruhr-Konferenz in der Gründungsphase

Die Ruhr Academy on Smart Sustainable Metropolitan Transformation ist eines der zentralen Leitprojekte der Ruhr-Konferenz der NRW-Landesregierung. Getragen wird die Ruhr Academy von einer Innovationsallianz aus 39 regionalen Akteurinnen und Akteuren aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft, Verbänden und Stiftungen aus der Metropole Ruhr. Ziel ist es, die Vernetzung und Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis in Form einer Public-Private-Academic Partnership (PPAP) auf allen zentralen Handlungsebenen zu etablieren, um in einem Dekadenprojekt im internationalen Austausch Konzepte zur Lösung der großen Zukunftsfragen in der Metropole Ruhr zu entwickeln und zur Umsetzung zu bringen. Dabei orientiert sich die Entwicklung einer gemeinsamen Agenda an den Leitzielen einer urbanen Transformation im Zeichen von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Resilienz. Aktuell befindet sich das Projekt in einer einjährigen Gründungsphase, die das KoMet gemeinsam mit dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung moderierend gestaltet.

 

Projekt MOSAIK stellt Remscheider Quartierstypen vor

Wie können auf kleinräumiger Ebene Quartiere identifiziert und typisiert werden? Und wie sollte ein solcher Ansatz ausgestaltet sein, damit er auf andere Städte übertragbar ist? Die Entwicklung eines modellhaften Vorgehens zur Identifizierung und Typisierung kleinräumiger Quartiere war eines der Ziele des Projektes MOSAIK. Die Ergebnisse der Anwendung des Ansatzes auf die Stadt Remscheid wurden am 28. Oktober 2020 im Rahmen der projektabschließenden Videokonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

NEMO - Neue Emscher Mobilität Perspektiven und Szenarien für die Verkehrswende entlang der Emscher

Sara Klemm und Prof. Dr. J. Alexander Schmidt (beide UDE) fokussieren Perspektiven und Szenarien für die Verkehrswende entlang der Emscher. In einem Beitrag stellen sie Ergebnisse des Forschungsprojekts NEMO (Neue Emscher Mobilität) dar, das von der Stiftung Mercator gefördert wurde. Der Beitrag wurde auch beim 13. Wissenschaftsforum Mobilität eingereicht.  

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