Einrichtungen

Das Kompetenzfeld Metropolenforschung ist ein Kooperationsnetzwerk der drei UA Ruhr-Universitäten und verfügt über eine große Zahl einschlägiger, bereits gut vernetzter zentraler wissenschaftlicher Einrichtungen und An-Institute. Darüber hinaus bestehen enge Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Folgende beteiligte und kooperierende wissenschaftlichen Einrichtungen und Netzwerke sind zu nennen:

  • Institut Arbeit und Technik (IAT) Gelsenkirchen
    Das Institut Arbeit und Technik versteht sich als eine Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, deren wissenschaftliches und praktisches Interesse der Organisation von Wissen und Innovation für nachhaltigen Wohlstand und Lebensqualität gilt. Als zentrale Einrichtung der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen und Kooperationspartner der Ruhr-Universität Bochum bildet das IAT ein gemeinsames Kompetenzzentrum für Innovation der beiden Hochschulen.

  • Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung (ILS) Dortmund
    Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung ist ein außeruniversitäres Forschungsinstitut, das die aktuelle und künftige Entwicklung von Städten interdisziplinär und international vergleichend untersucht. Betrachtet werden dabei urbane Restrukturierungsprozesse auf allen relevanten Maßstabsebenen, vom Quartier über die Gesamtstadt bis zur Stadtregion und ihre Einbindung in interregionale, nationale und internationale Zusammenhänge.

  • Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung (InWIS) Bochum
    1994 gegründet als An-Institut an der Ruhr-Universität Bochum bestehen heute zwei Schwester-Unternehmen unter dem Dach des Europäischen Bildungszentrums der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft EBZ: die gemeinnützige InWIS GmbH (An-Institut an der EBZ Business School und der Ruhr-Universität Bochum) und die InWIS Forschung & Beratung GmbH. Gemeinsam stehen beide für Kompetenz und Erfahrung rund um Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Kommunal- und Politikberatung im Zusammenhang mit den Themenfeldern Wohnen und Immobilien.

  • Kulturwissenschaftliches Institut (KWI) Essen
    Das Kulturwissenschaftliche Institut Essen ist ein interdisziplinäres und interuniversitäres Forschungskolleg für Geistes- und Kulturwissenschaften der UA Ruhr Universitäten in der Tradition internationaler Advanced Study-Institute. Das KWI versteht sich als Kristallisationskern für fachübergreifende Fragestellungen zur modernen Kultur, die es praxisnah bearbeitet. Das Institut fördert die ambitionierte kulturwissenschaftliche Forschung, den internationalen Austausch und den interkulturellen Dialog, dabei bezieht es den wissenschaftlichen Nachwuchs betont ein.
  • Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) e.V. Duisburg
    Das RISP – 1980 gegründet – ist ein vom Wissenschaftsministerium NRW anerkanntes An-Institut der Universität Duisburg-Essen. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf dem beschleunigten Strukturwandel in der Rhein-Ruhr-Region und den sich in den letzten Jahren verstärkenden Globalisierungstrends, die die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung, in Wirtschaft und Wissenschaft in vielen Bereichen vor neue Herausforderungen stellen. Durch anwendungsnahe Forschung, Evaluation, Umfragen und Beratung liefert das RISP namhafte Beiträge zur Bewältigung der anstehenden Probleme.

  • Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung (ZEFIR) Bochum
    Das Zentrum für interdisziplinäre Regionalforschung ist ein Institut der Fakultät für Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, das sich mit Fragen und Problemen des Ruhrgebietes auseinanderzusetzt. Von besonderer Bedeutung sind, neben der Grundlagenforschung, der Transfer wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in die Praxis und die wissenschaftliche Begleitung und Beratung von Politik und Verwaltung. Dabei erfahren lokale und regionale Aspekte eine besondere Bedeutung. All diese Tätigkeiten fließen auch in die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und in die Lehre ein.

  • Zentrum für Logistik und Verkehr (ZLV) Duisburg
    Das Zentrum für Logistik und Verkehr vereint eine Vielzahl von Lehrstühlen für die interdisziplinäre Konzeption, das Management und den Transfer von wissenschaftlichem Arbeiten im Zusammenhang mit Logistik, Mobilität und Verkehr aus verschiedenen Fachbereichen der Universität Duisburg-Essen. Dabei spielen z.B. die Gestaltung zukünftiger Versorgungs- und Wertschöpfungsketten, energieeffiziente Transportsysteme/ Infrastrukturen und das Recycling von Wertstoffen genauso eine Rolle wie Methoden der Wirtschaftsmathematik in und zwischen Unternehmen, logistische Systeme in der humanitären Hilfe oder die Steuerung des Mobilitätsverhaltens junger Menschen.

  • Zentrum für Wasser- und Umweltforschung (ZWU) Essen
    Das Zentrum für Wasser- und Umweltforschung ist ein interdisziplinäres und fachbereichsübergreifendes Forschungszentrum der Universität Duisburg-Essen, welches im Jahr 2003 unter dem Namen "Zentrum für Mikroskalige Umweltsysteme (ZMU") gegründet wurde. Mit der Ausrichtung auf die Themenbereiche Urbaner Wasserkreislauf, Biodiversität und Wasserkreislauf bedient das ZWU den Profilschwerpunkt "Urbane Systeme" und bündelt die Erfahrung und die Ressourcen der in der Wasser- und Umweltforschung tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Experten der Region.

KOOPERATIONEN ZWISCHEN DEN EINRICHTUNGEN

Diese Einrichtungen sind in mehrere Netzwerke zum Thema Metropolenforschung eingebunden. Seit 2005 arbeiten beispielsweise mehrere Fakultäten in der UA Ruhr mit wissenschaftlichen Einrichtungen und regionalen Praxispartnern in dem ruhrgebietsweiten Forschungsnetzwerk SURF zusammen.

  • Stadt- und Regionalwissenschaftliches Forschungsnetzwerk Ruhr (SURF)
    Das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund und das Institut Arbeit und Technik in Gelsenkirchen sind zusammen mit dem Regionalverband Ruhr und der NRW.Bank Mitglied im Stadt- und Regionalwissenschaftlichen Forschungsnetzwerk Ruhr (SURF), das 2005 von Mitgliedern des Geographischen Instituts der RUB, der Fakultät Raumplanung der TU DO und des ILS gegründet worden ist. Die „Urbanen Systeme“ der UDE sind 2015 diesem Netzwerk beigetreten. Die Schriftenreihe „Metropolis und Region“, gemeinsame Veranstaltungen wie die jährliche Vorlesungsreihe "Ruhr-Lecture" und ein aus dem Netzwerk heraus erarbeiteter Graduiertenkollegsantrag zum Thema „Restrukturierung polyzentraler Metropolräume“ (Einreichung Mitte 2017), sind gemeinsame Projekte des Netzwerks.