Methodologien in der Metropolenforschung

Zentrale Herausforderung einer inter- und transdisziplinär gedachten Metropolenforschung ist die Verständigung über gemeinsame Fragestellungen, Zugriffe und Methoden, die die produktive Zusammenarbeit über Disziplinen und Fachkulturen hinweg ermöglichen. Neben verbindenden räumlichen Bezügen (Forschung zu bestimmten Metropolräumen), gesellschaftlichen Herausforderungen, die gemeinsame Forschung erfordern (Klimaschutz und -anpassung, demographischer Wandel, Migration), spielen theoretisch-methodologische Überlegungen eine zentrale Rolle.

Forschungsfragen

  • Wie lassen sich quantitative und qualitative Forschungsansätze sinnvoll verbinden?
  • Was sind die Leistungen und Grenzen verschiedener Verfahren der Modellierung komplexer Systeme (u. a. agent-based modeling, genetische Algorithmen, stochastische Optimierung, kartographische Visualisierung, verbale Modelle, Alltagsmodelle und mental maps) und inwieweit sind diese Modelle komplementär?
  • Mit welchen Verfahren lässt sich urbane Komplexität modellieren/reduzieren/handhabbar machen und um welchen Preis?
  • Was leisten – wissenschaftstheoretisch wie praktisch – vergleichende Ansätze und wo liegen Grenzen?
  • Wie lässt sich über paradigmatische Konzepte ("Komplexität") inter- und transdiziplinäre Metropolenforschung organisieren?

Für weitere Informationen und bei Interesse an einer Mitarbeit nehmen Sie bitte Kontakt mit Dipl.-Geogr. Dennis Hardt aus der Geschäftsstelle auf, er betreut dieses Forschungsfeld.