Transformative Governance und Teilhabe

Aus politisch-institutioneller Sicht erfordern das Rescaling von Staatlichkeit, aber auch von ökonomischen
und gesellschaftlichen Handlungsarenen sowie Verschiebungen in den Machtressourcen der Akteure, dass regulative Arrangements auf der Ebene der Metropolräume neu verhandelt werden. Dabei bilden sich Netzwerke und Handlungsarenen unterschiedlicher Dauer und Raumwirksamkeit. Nicht zuletzt entsteht ein Mix aus formellen und informellen Steuerungsinstrumenten in bestehenden und neuen Steuerungssystemen in Kombination mit Mehrebenensystemen.

Forschungsfragen

  • Welche Folgen haben das Rescaling von Handlungsarenen und globale sozioökonomische Restrukturierungsprozesse für die planerische und administrative Steuerung dieser Räume?
  • Wie lassen sich – wie es der WBGU (2016) in seinem jüngsten Gutachten zur transformativen Kraft der Städte fordert – die Ziele der Erhaltung natürlicher Lebensgrundlagen, der universellen Teilhabe und der spezifischen Eigenarten der Städte als „Normativer Kompass für die Transformation zur Nachhaltigkeit“ zusammendenken?
  • Wie können Governance-Konzepte die Forderung nach integrativen und partizipativen Konzepten für die Entwicklung resilienter und gerechter Städte umsetzen?
  • Wie kann Transformative Governance die Kapazität verbessern, regionale Initiativen zu entwickeln, die mit dem kontinuierlichen Wandel der komplexen sozialen Umwelt Schritt halten können?

Für weitere Informationen und bei Interesse an einer Mitarbeit nehmen Sie bitte Kontakt mit Dipl.-Geogr. Dennis Hardt aus der Geschäftsstelle auf, er betreut dieses Forschungsfeld.