15.12.2017

VolkswagenStiftung bewilligt Einrichtung eines amerikanistischen Forschungskollegs zur postindustriellen Stadtentwicklung

Große Freude bei den geisteswissenschaftlichen Nordamerika-Expert/innen der Universitätsallianz Ruhr: Barbara Buchenau, Jens Martin Gurr, Josef Raab (Universität Duisburg-Essen); Walter Grünzweig, Randi Gunzenhäuser (TU Dortmund); Kornelia Freitag und Michael Wala (Ruhr-Universität Bochum).
Im Rahmen ihrer Ausschreibung „Wissenschaft und berufliche Praxis in der Graduiertenausbildung“ bewilligt die VolkswagenStiftung am Institut für Anglophone Studien der Uni Duisburg-Essen die Einrichtung des Promotions-Forschungskollegs „Scripts for Postindustrial Urban Futures: American Models, Transatlantic Interventions“. Hier werden die geisteswissenschaftlichen Forscher/innen der Universitätsallianz Ruhr eng mit Berufspraktikern in amerikanischen und deutschen Unternehmen aus den Bereichen Stadtverwaltung und -entwicklung, Kultur, Bildung, Transport sowie nachhaltiges Bauen und Wohnen zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen sie herausfinden, mittels welcher imaginativer Strategien sich die „alten“ amerikanischen und deutschen Kohle-, Stahl- und Auto-Städte neue, wegweisende Zukunftsszenarien erarbeiten können. Mit ihrer Ausschreibung möchte die VolkswagenStiftung strukturverändernd auf die Promotionskonzepte in den Geistes-, Kultur- und Gesellschaftswissenschaften wirken. Deshalb unterstützt sie Forschungskollegs mit Pilotcharakter, in denen Nachwuchswissenschaftler/innen Einblicke in verschiedene Berufsfelder erhalten und sich so während der Promotion auch für eine außeruniversitäre Tätigkeit qualifizieren können. Mit gut 1,7 Mio. Euro wird dieses innovative Forschungs- und Ausbildungskonzept gefördert, das die gesellschaftlichen Wirkungsweisen von normativen Texten, Bildern, Denkfiguren, und Medien in konsequenter, auch streitfreudiger, Zusammenarbeit der Kulturwissenschaften mit den Anwender(inne)n erörtert.
Bei Nachfragen kontaktieren Sie bitte Frau Prof. Dr. Barbara Buchenau. Hier können Sie die ausführliche Pressemitteilung einsehen: Pressemitteilung